Die Menschen sehnen sich nach Frieden und die meisten von uns erwarten ihn vom Nächsten.
Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen.
(François Duc de la Rochefoucault)
Frieden in der Welt und zwischen den Menschen ist nur möglich, wenn ich selbst Ruhe und Zufriedenheit gefunden habe. Ich muss mit mir selbst im Reinen sein und mit meiner Vergangenheit Frieden schließen, dann kann ich den Frieden auch in die Welt tragen.
Durch diesen inneren Frieden werde ich frei und offen für viele verschiedene Perspektiven. Ich handle nicht mehr in Reaktion oder in Resonanz mit meinem Gegenüber sondern kann frei agieren. Ich bin unabhängig und beweglich in meinem Denken und Tun. Das macht mich dialog- und beziehungsfähig und meine persönliche EGO-Wichtigkeit weicht einer kollektiven, gemeinsamen WIR-Wichtigkeit.
Frieden in mir schafft Frieden in meinem persönlichen, beruflichen und sozialen Umfeld!
Frieden kann nur in meinem Inneren beginnen und dann ist er auch zwischen einzelnen Menschen, zwischen verschiedenen Gruppen, Parteien, Ländern und Völkern möglich.
Die Schaffung von Gesetzen und Verträgen allein ist zu wenig, wenn der innere Frieden fehlt. Denn der vorhandene Unfrieden gärt im Inneren weiter und verhindert, dass die Vereinbarungen dauerhaft eingehalten werden. Respekt für die ethischen Werte kann nur aus der Freude am rechten Tun entstehen und nicht aus Angst vor einer Bestrafung falschen Tuns. Und diese Freude am respektvollen und harmonischen Miteinander entsteht aus dem inneren Frieden, den jeder in sich selbst findet.
Nur durch den Frieden in und mit sich selbst ist ein Mensch fähig, in jeder belastenden oder widersprüchlichen Situation ruhig, sachlich und klar zu bleiben und entsprechend zu entscheiden. Dieser innere Frieden ist für jeden Menschen wichtig, der Verantwortung trägt. Und er ist eine unabdingbare Voraussetzung für Menschen, die Verantwortung für Andere übernehmen. Deshalb ist unser Anspruch an PolitikerInnen, dass diese die persönliche Qualität des Friedens tatsächlich leben.
Hier beginnt
WIR mit seinen Aktivitäten und setzt sich für die optimale Vorgangsweise ein. Denn so wie beim Bau eines Hauses zuerst das Fundament entstehen muss, gilt es auch in der (politischen) Zusammenarbeit zunächst eine gemeinsame Basis zu schaffen, die von einem friedlichen und respektvollen Umgang miteinander und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. Erst wenn diese Grundlage verlässlich und tragfähig ist, kann darauf das Haus errichtet werden. In diesem gegenseitigen Vertrauen ist es dann also möglich,
konstruktiv zu arbeiten und politische Programme zum Wohle aller Menschen und allen Lebens umzusetzen.